Besser als jede Affäre

 

Tango – eine mysteriöse Mischung aus Erotik und Melancholie.

Eine Sprache, ein intimer Dialog zwischen Mann und Frau, in deren Umarmung, el abrazo, eine Geschichte erzählt wird – mit meist tragischem Inhalt.

Zugleich ist Tango Versuchung pur! Ausdruck unserer geheimsten Phantasien –
prickelnd, gewagt und unglaublich sexy.
Das Zusammenspiel zweier Körper – raffinierte Verführung und erregende Versuchung zugleich.

Ein Spiel der Sinne

Entstanden ist der südamerikanische Tanz im 19. Jahrhundert in den Kaschemmen und Bordellen von La Boca, dem Hafenviertel von Buenos Aires. Ähnlich dem Jazz als eine Vermischung unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen, war auch der Tango Ausdruck des Lebensgefühls der Minderheiten, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einer komplexen Kunstform entwickelte. Eine Kunstform, die nicht nur Begeisterung auszulösen vermag, sondern vor allem auch den Respekt vor dem Geheimnis seiner Schönheit, seiner Geschichten, seiner Trauer.

Die Berliner Tango-Szene ist ein Treffpunkt der Singles

Nach Buenos Aires hat sich Berlin zu der Tango Metropole entwickelt. Nacht für Nacht widmen sich die Berliner Tangueros und Tangueras an einem anderen Ort dem verrucht, lasziven argentinischen Tanz. In rund 30 Salons finden Sehnsüchte, Sinnlichkeit, Melancholie und Glückseligkeit durch den Tango ihren Ausdruck.

Sinnlich, frivol und erotisch zugleich

Sie sind leidenschaftlicher Tangotänzer, planen Ihren Aufenthalt in der Spreemetropole und möchten die Berliner Tango Szene erkunden?

Eine Muse ist die perfekte Begleitung für einen solchen Abend. Lassen Sie sich von ihr zu den begehrten und immer lebhaft besuchten Milongas der Stadt führen. Wie etwa der Milonga im “Walzerlinksgestrickt” in Kreuzberg. Ein imposanter Ort. Der große Ballsaal, das ehemalige Sudhaus des denkmalgeschützten Brauereigebäudes, atmet den Stil der 20er und 30er Jahre: dunkles Parkett, schwere Samtvorhänge, die von den rund 7 Meter hohen Decken hängen, eine Galerie, die den Saal umläuft. Die Lounge und ein weiterer kleiner Saal bilden das modern-schlichte Gegengewicht dazu: Holz und Glas, klare Linien in Tischen und Sesseln, die großzügig in den hellen Räumen verteilt sind.

Verführung im Haus der Sinne

Auch das „Ballhaus Rixdorf“, ebenfalls in Kreuzberg, genießt einen hervorragenden Ruf. Das Ballhaus lebt und pflegt die elegante Salon-Atmosphäre. Schon der große Saal mit Galerie und Marmor-Bar verlangt förmlich das kleine Schwarze. Die Musikauswahl tut ihr übriges. Gespielt werden größtenteils klassische Tangos, ab ca. 2 Uhr allerdings gibt es auch den einen oder anderen Elektrotango, eine Candombe oder Swing. Das tänzerische Niveau der Gäste ist meist hoch. Ein aficionado des Tangos ist hier am Samstagabend bestens aufgehoben.

 

Wenn Sie eher ungewöhnlichen Tangoveranstaltungen zugeneigt sind, lassen Sie sich in das „Haus der Sinne“ entführen. Der Name ist Programm. Hier lädt die „Compagnie des Artistes et Fous“ nicht nur zu Klanginstallationen, Theatervorstellungen und „Festen der Sinne“ ein, welche Verführungen im Kerzenschein verheißen, sondern veranstaltet auch jeden Freitag die moderne „Tangobar“. Altmodische Sessel, ein blauseidenes, an der Decke aufgehängtes Sofa, bunte Malereien an weißverputzten Wänden oder erotische 20er-Jahre-Bilder schaffen eine gemütlich-kreative Wohnzimmer-Atmosphäre. An lauen Sommerabenden lockt außerdem ein Innenhof. Das Musikrepertoire reicht von nichtargentinischen Tangos über Non-Tangos á la Leonhard Cohen bis hin zu altbekannten Tangoklassikern von di Sarli oder Pugliese.


Links:

www.walzerlinksgestrickt.de
www.ballhaus-rixdorf.de
www.hausdersinneberlin.de

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